Spiegel - Presseschau zur Brexit-Abstimmung: "Theresa May hat die Kontrolle verloren" - - Politik

Sie steht einer Regierung vor, die ganz offensichtlich auseinanderfällt. (...) Sobald das Parlament für einen Aufschub der Anwendung des Artikels 50 zum EU-Austritt gestimmt hat, wird sie die Kontrolle über den Brexit an die EU verlieren.

Die italienische Tageszeitung "La Stampa" schreibt: "In Westminster macht in diesen Zeiten ein Satz die Runde (...): 'Wer sagt, dass er weiß, was der Brexit sein wird, lügt.'

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Spiegel -
Votum gegen No-Deal-Brexit: House of Chaos - - Politik

Das soll offenbar die Brexit-Hardliner dazu bringen, doch noch für Mays Deal zu votieren - aus Angst, am Ende könnte es gar keinen Brexit geben.

321 Abgeordnete nehmen das Papier an - ein klares Votum gegen den harten Brexit, und eine weitere Blamage für die Premierministerin. Wieder so ein Tag, der in normalen Zeiten zum Rücktritt der Regierungschefin geführt hätte - aber normale Zeiten herrschen in Großbritannien nun wirklich nicht.


Spiegel -
Deutsche Politiker zum Brexit-Votum: "Grandioser Schaden" - - Politik

Schwanken zwischen Entsetzen und zarter Hoffnung: Deutsche Politiker sehen die jüngsten Entwicklungen beim Brexit mit Sorge.

Die Zeitung "Telegraph" aus Großbritannien schrieb: "Und wenn das Vereinigte Königreich nun unweigerlich mehr Zeit für den Brexit-Prozess verlangt, hoffen die Brexit-Befürworter, dass einer innerhalb der EU27 mit seinem Einspruch alles zum Scheitern bringt. In der internationalen Presse löste das Nein zum nachgebesserten Brexit-Plan Ängste vor der Zukunft aus.


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Brexit: Flirt mit dem Desaster - - Politik

Nach dem Scheitern ist vor dem Scheitern: Das britische Parlament hat sich einen der letzten Wege zu einem geordneten Brexit verbaut.

Fast drei Jahre nach dem Brexit-Referendum und fast zwei Jahre, nachdem die Trennungsverhandlungen zwischen der Europäischen Union und dem Vereinigten Königreich offiziell begannen: Sind alle Beteiligten jetzt am Ende ihres Lateins?


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Reaktionen auf Abstimmung: EU-Politiker halten Brexit-Deal für tot - - Politik

Das britische Parlament hat das EU-Austrittsabkommen erneut abgelehnt - und EU-Politiker reagieren mit Frust, Wut und Enttäuschung.

242 zu 391 Stimmen: Großbritanniens Premierministerin Theresa May hat im Londoner Unterhaus auch die zweite Abstimmung über den EU-Austrittsvertrag verloren. Das Desaster kam am Ende zwar nicht mehr überraschend - doch Politiker aus der restliche EU reagierten dennoch mit einer Mischung aus Fassungslosigkeit, Wut und Enttäuschung.


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Nur sechs von 40 Verträgen: Briten scheitern am Abschluss neuer Handelsabkommen - -

Mit den USA, China, Indien, Japan, Neuseeland und Südkorea verhandelt London derzeit - und nirgendwo ist ein erfolgreicher Abschluss in Sicht.

Einig sind sich die Briten mit:. Damit ist klar, wie schwer die Briten es haben, andere Länder zum Kopieren ihrer Abkommen mit der EU zu überreden. Demnach konnte die britische Regierung bisher lediglich sechs der 40 Handelsverträge umschreiben.


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Brexit: Rechtsberater Geoffrey Cox skeptisch zu Brexit-Ergänzungen

Seine Empfehlung hat Gewicht: Der Rechtsberater der britischen Regierung Geoffrey Cox äußert Bedenken gegenüber den Ergänzungen zum Brexit-Vertrag.

Sollte das Parlament den Entwurf ablehnen, wird es in den kommenden Tagen weitere Abstimmungen geben: Am Mittwoch darf das Unterhaus in diesem Fall entscheiden, ob ein ungeordneter Brexit in Frage kommt - am Donnerstag, ob das Datum des Austritts gleich ganz verschoben wird.


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Plus 0,5 Prozent: Britische wächst stärker als erwartet - -

Mit einem Plus von 0,5 Prozent ist die britische Wirtschaft zu Jahresbeginn so stark gewachsen wie seit zwei Jahren nicht mehr.

"In den vergangenen drei Monaten blieb das Wachstum schwach", sagte ONS-Experte Rob Kent-Smith auch mit Blick auf die gesamte britische Wirtschaft.


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Brexit: May reist kurz vor neuer Abstimmung zu Gesprächen nach Straßburg

Sollte das Vertragspaket erneut abgelehnt werden, will sie die Parlamentarier am Mittwoch über ein Ausscheiden ohne Deal abstimmen lassen.

May will sich Berichten zufolge dort mit EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker zu Last-Minute-Verhandlungen über das Brexit-Abkommen treffen.


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Brexit-Abstimmungen im britischen Unterhaus: Mays Woche des Scheiterns - - Politik

Am Dienstag soll das britische Parlament endlich Theresa Mays Brexit-Abkommen durchwinken - wenn es nach der Premierministerin geht.

Scheitert May wie erwartet am Dienstag bei der Abstimmung über das vorliegende Abkommen, darf das Parlament am Mittwoch darüber entscheiden, ob ein ungeordneter Brexit in Frage kommt. Viele deutsche Unternehmen bereiten sich schon jetzt auf diesen Fall vor, wie eine aktuelle Umfrageder Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte in Kooperation mit dem Bundesverband der Deutschen Industrie zeigt.



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