N-TV - Ein Krampf - ausgerechnet im letzten Rennen

Usain Bolt packt das Staffelholz, sprintet los - doch nach wenigen Metern brüllt er auf, humpelt noch ein paar Meter und lässt sich schließlich mit schmerzverzerrtem Gesicht fallen.

Ganz sicher wird Bolt auch eine Lücke hinterlassen in der Leichtathletik, niemand kommt an seine Aura heran, niemand faszinierte die Massen wie der Weltrekordler über 100 und 200 m. Ohne ihn wird die Leichtathletik eine andere sein.

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Spiegel -
Bolt-Drama zum Abschied: Der Sturz des Unfehlbaren - - Sport

Usain Bolt machte in den Katakomben des Londoner Leichtathletik-Stadions seine Späße mit der Kamera und freute sich, dass die Bilder, die auf die Videowände übertragen wurden, die Zuschauer schon wieder zum Ausrasten brachten.

Usain Bolt wurde im letzten Rennen seiner Karriere von einer Verletzung gestoppt - für seine Teamkollegen ist die Schuldfrage klar. Ein Nachfolger für den größten Leichtathleten unserer Zeit ist nicht in Sicht.


T-Online -
Drama um Bolt in seinem letzten Rennen

Ganz sicher wird Bolt auch eine Lücke hinterlassen in der Leichtathletik, niemand kommt an seine Aura heran, niemand faszinierte die Massen wie der Weltrekordler über 100 und 200 m. Ohne ihn wird die Leichtathletik eine andere sein.

Schon nach den 100 m, als sich Bolt seinem alten Rivalen Justin Gatlin und Christian Coleman (beide USA) geschlagen geben musste, wirkte der 30-Jährige so, als könne er den Ruhestand gar nicht mehr abwarten.


T-Online -
Leichtathletik: stimmen zum Abschiedsrennen von Usain Bolt

Die Deutsche Presse-Agentur hat internationale Pressestimmen zum Abschiedsrennen von Sprinterstar Usain Bolt bei der WM in London zusammengestellt.

GROSSBRITANNIEN: "The Independent": "Für Bolt und Jamaika wurde der Abend, der eigentlich als goldener Abschied für den Superstar vorgesehen war, zur Geschichte einer Enttäuschung." "The Telegraph": "Selten hat eine Abendveranstaltung im Sport ihren Höhepunkt in so einem emotionalen Strudel gefunden."


T-Online -
Leichtathletik: Krampf stoppt Usain Bolt im letzten Rennen

Denn es war wie immer: Wo Bolt auftaucht, da ist Bolt das Thema Nummer 1, selbst als Verlierer, wie zu WM-Beginn bei seinem Bronzelauf über 100 Meter.

Ein Volunteer begleitet das am Boden zerstörte Jamaika-Team, er schiebt einen Rollstuhl, schaut fragend zu Bolt rüber: Aber nein! Der tragische Held schafft die allerletzten Meter seiner Karriere dann doch (fast) allein, in jener Arena, wo er fünf Jahre zuvor zum dreimal vergoldeten Olympia-Helden aufgestiegen war.


T-Online -
Leichtathletik - WM-Drama zum Abschied: Usain Bolt stürzt in die Rente

Sturz statt Sieg, Drama statt goldenes Dutzend: Usain Bolts einmalige Sportkarriere ist mit einem Sturz im Staffelfinale fast schon tragisch zu Ende gegangen.

Doch Statistiken zählten an diesem denkwürdigen Abend, an dem auch die deutschen Leichtathleten für viel Medaillenglanz sorgten, nicht: Die 56 000 Zuschauer im vollen Olympiastadion, wo Bolt 2012 gleich dreimal triumphierte, litten mit Jamaikas Nationalhelden.


Focus -
Leichtathletik-WM 2017 im News-Ticker: Dramatisches Karriereende für Usain Bolt

Bolt hat damit elf WM-Titel und acht olympische Goldmedaillen gesammelt, fünf Weltrekorde aufgestellt und unzählige Rennen gewonnen.

Samstag, 12. August, 6:13 Uhr: Der Abschied von Usain Bolt, das hoch gewettete deutsche Speerwurf-Trio und die Zehnkämpfer stehen am Samstag bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft im Mittelpunkt. Superstar Bolt will zu seinem Karriereende die 4x100-Meter-Staffel Jamaikas in London zu Gold führen - es wäre sein zwölfter WM-Titel.


N-TV -
Bolt heizt zur letzten Show ein

"Das gleiche Szenario erlebt jetzt die Leichtathletik, weil Bolt abtreten wird", sagte Coe: "Die Antwort ist: Du ersetzt weder Ali noch Bolt!"

Bolt sei ein "Genie, in meinem ganzen Leben habe ich noch keinen Sportler - neben Muhammad Ali - erlebt, der die Menschen so in seinen Bann gezogen hat". Auch als der größte Boxer der Geschichte einst aufhörte, hätten sich alle plötzlich gefragt, wer ihm nachfolge, wie es weitergehen werde.


T-Online -
Leichtathletik: Bolt rennt mit Jamaika-Staffel ins WM-Finale

Bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in London gewann das Quartett mit dem Superstar als Schlussläufer den zweiten Vorlauf über 4x100 Meter in 37,95 Sekunden.

Tatjana Pinto (Paderborn), Lisa Mayer (Wetzlar), Lückenkemper (Dortmund) und Rebekka Haase (Thum) gewannen den zweiten Vorlauf in 42,34 Sekunden vor Titelverteidiger Jamaika (42,50). Hingegen dürfen die DLV-Sprinterinnen um Gina Lückenkemper um die Medaillen mitrennen.


T-Online -
Leichtathletik - Am Anfang die Wette: Mit zwölf gewinnt Bolt ersten Sprint

"Ich will das alles noch einmal genießen", hatte Bolt nach seinem letzten 100-Meter-Rennen gesagt, in dem er Dritter wurde.

Bolt wird seine Kumpels nicht im Stich lassen, und die Vorzeichen für eine zünftige Abschieds-Party stehen gut: Viermal in Serie, von 2009 bis 2015, haben die flotten Jungs von der Karibikinsel die kurze Sprintstaffel gewonnen. Das Drehbuch wäre perfekt, und nicht nur Elton John wusste ja schon: "Saturday night's alright for fighting".


Spiegel -
Leichtathletik-WM: Guliyev beerbt Bolt als 200-Meter-Weltmeister - - Sport

Der für die Türkei startende gebürtige Aserbaidschaner Ramil Guliyev hat das Gold-Double von Top-Favorit Wayde van Niekerk bei der Leichtathletik-WM in London vereitelt.

Der geschlagene Van Niekerk gab nach dem Rennen der BBC ein emotionales Interview:. Er schleuderte den Speer so stark in die Luft, dass er danach zu Boden ging - mit Erfolg: Der Deutsche Johannes Vetter hat bei der Leichtathletik-WM in London einen überragenden ersten Versuch gezeigt und sich mit einer Weite von 91,20 Meter für das Speerwurf-Finale qualifiziert.


Focus -
Leichtathletik-WM 2017 im News-Ticker: Historischer Quali-Wurf von Johannes Vetter

Olympiasieger Thomas Röhler, der deutsche Rekordler Johannes Vetter und Andreas Hofmann belegen die ersten drei Plätze der Weltrangliste und sind damit große Medaillenhoffnungen.

Vetter führt mit seinem deutschen Rekord von 94,44 Metern, den er am 11. Juli in Luzern aufstellte, auch die Saisonliste der weltbesten Speerwerfer an. Bislang gewann die deutsche Mannschaft in London eine Silbermedaille, im Speerwurf könnte nun das erste Gold folgen.


Spiegel -
Sprinter van Niekerk: Unfreiwillig der neue Bolt - - Sport

Der Südafrikaner Wayde van Niekerk gilt nach dem Abschied von Usain Bolt als neuer Superstar der Leichtathletik - dabei sind die Unterschiede offensichtlich.

Im Grunde genügten diese Bilder schon, um einen Eindruck davon zu bekommen, um was für einen Typen es sich handelt bei dem Sprinter Wayde van Niekerk, dem angeblich neuen Superstar der Leichtathletik. Sie kam immer näher, sein Gesicht wurde immer größer auf den Videowänden des Londoner Leichtathletik-Stadions.


Spiegel -
Norovirus bei der Leichtathletik-WM: Extrem schnell und praktisch unschlagbar - - Gesundheit

Der Leichtathletik-Weltverband (IAAF) untersagte ihm den Start im 400-Meter-Finale der Leichtathletik-WM in London, weil Makwala sich offenbar mit dem Norovirus infiziert hatte.

Stark eingeschränkt wurde die Betreuung der Athleten vor und während der Wettkämpfe, da das Norovirus auch durch Hautkontakt übertragen wird. "Physiotherapeuten dürfen die Athleten nicht mehr betreuen, die Ärzte behandeln Athleten nur in Notfällen, um die Übertragungsgefahr so niedrig wie möglich zu halten", erklärte Gonschinska.


T-Online -
Leichtathletik - Röhler zur Sportförderung: `Erst mit Leistung glänzen`

Speerwurf-Olympiasieger Thomas Röhler teilt die Kritik an der Sportförderung in Deutschland, fordert aber auch Vorleistungen von den Athleten.

"Persönlich muss ich sagen, man sollte erst mit sportlicher Leistung glänzen, bevor man große Kritik äußert", sagte der 25-Jährige Leichtathlet im Interview mit dem Internetportal "Sport1". London (dpa) - Speerwurf-Olympiasieger Thomas Röhler teilt die Kritik an der Sportförderung in Deutschland, fordert aber auch Vorleistungen von den Athleten.


T-Online -
Leichtathletik: Die Leichtathletik sucht den neuen Superstar

Solche Gedanken müssen sich die Berater der Weltmeister von London vermehrt machen - jetzt, wo die Leichtathletik den größten Star ihrer Geschichte verliert.

"Usain Bolt hat es verstanden, mit seinem lockeren, kommunikativen und sehr mutigen Auftreten eine Marke aufzubauen, die Konsumenten Spaß macht und die klare Assoziationen auslöst", erklärt Raphael Brinkert, Geschäftsführer der Sport-Abteilung bei der internationalen Werbeagentur Jung von Matt.


T-Online -
Titsch-Rivero beschert FCH den ersten Dreier

Gold sicherte sich überraschend der Litauer Andrius Gudzius (69,21) vor dem Schweden Daniel Stahl (69,19) und Mason Finley aus den USA (68,03).

Harting brachte vor den Augen seines Bruders Christoph - der Olympiasieger war nicht für die WM qualifiziert - nur noch einen weiteren gültigen Versuch zustande (64,75). Die drei Medaillengewinner kamen jeweils bereits im zweiten Versuch auf ihre größte Weite, danach waren die Podestchancen Hartings, dessen Saisonbestleistung bei 66,30 liegt, auf ein Minimum gesunken.


Spiegel -
Leichtathletik-WM: Norweger Warholm feiert Hürden-Gold - - Sport

Über die halbe Stadionrunde kommt es damit zum mit Spannung erwarteten Showdown gegen 400-Meter-Weltmeister Wayde van Niekerk, der in 20,28 Sekunden nur über die Zeitregel ins Rennen um Gold einzog.

Eine Überraschung gab es im Dauerregen von London auch im 400-Meter-Finale der Frauen: Phyllis Francis jubelte über Gold, die US-Amerikanerin verwies nach 49,92 Sekunden Salwa Eid Naser aus Bahrain (50,06 Sekunden) auf Rang zwei, Bronze ging an Titelverteidigerin Allyson Felix (50,08 Sekunden, USA).


T-Online -
Leichtathletik: Virus nervt deutsches WM-Team - Gesa Krause rennt ins Finale

Botswanas Weltklasse-Sprinter Isaac Makwala ist derweil nach einem Sololauf auf Bahn 7 nun doch zunächst ins 200-Meter-Halbfinale und anschließend ins Finale eingezogen.

Das deutsche Team mit seinen 71 WM-Teilnehmern ist geschwächt und gestresst durch einen Magen-Darm-Virus, das auch in anderen Delegationen umgeht. DLV-Mannschaftsarzt Andrew Lichtenthal sprach von 13 Fällen bei Athleten und Betreuern in den vergangenen Tagen.


Heute -
Die Speerwerfer - ein Trio für Gold

100 Meter: Usain Bolt (JAM) 9,58 Sekunden / 16. August 2009 in Berlin 200 Meter: Usain Bolt (JAM) 19,19 Sekunden / 20. August 2009 in Berlin 400 Meter: Wayde van Niekerk (RSA) 43,03 Sekunden / 14. August 2016 in Rio de Janeiro 800 Meter: David Lekuta Rudisha (KEN) 1:40,91 Minuten / 09. August 2012 in London 1500 Meter: Hicham El Guerrouj (MAR) 3:26,00 Minuten / 14. Juli 1998 in Rom 5000 Meter: Kenenisa Bekele (ETH) 12:37,35 Minuten / 31. Mai 2004 in Hengelo 10.000 Meter: Kenenisa Bekele (ETH) 26:17,53 Minuten / 26. August 2005 in Brüssel 110 Meter Hürden: Aries Merritt (USA) 12,80 Sekunden / 07.


Focus -
Sommerfußball statt Leichtathletik-WM: Deutsche Sport-Stars knöpfen sich ZDF vor

Dietz weiter: "Ich verstehe, dass Fußball die Nummer eins ist in Deutschland, aber man muss nicht mit Biegen und Brechen Fußball übertragen."

Hockeyspieler Moritz Fürste erklärte ebenfalls über Twitter: "Man könnte sich richtig über die Entscheidung des ZDF heute Fußball zu zeigen aufregen - aber es ist einfach nur traurige Realität." Diskuswerfer Robert Harting twitterte: "Wenn ich am Kuchen abbeiße, dann zum Fleisch übergehe, gleich danach wieder meinen Magen mit Kuchen fülle, ob das geschmacklich Sinn macht?"


T-Online -
Leichtathletik: Außer Carolin Schäfer stechen die DLV-Asse nicht

Die Altstars reißen nichts, die Jungspunde sind oft noch nicht so weit: Für den Deutschen Leichtathletik-Verband fällt die Zwischenbilanz bei der Weltmeisterschaft in London ziemlich düster aus.

"Das Team hier ist geprägt von alten, erfahrenen Athleten, von denen wir Jungen extrem viel profitieren können - und die sich gegenseitig total helfen", erklärte 400-Meter-Hürdenläuferin Jackie Baumann, die öfter mal mit den Diskus-Assen Robert und Julia Harting an einem Tisch sitzt: "Die verkörpern für mich so eine Ruhe."


T-Online -
Leichtathletik: Molitor ohne Medaille - Zweites Gold für Spotakova

Zwei Jahre nach ihrem Gold-Coup von Peking blieb für Katharina Molitor bei der Leichtathletik-WM in London nur der siebte Platz - eine nicht unerwartete Enttäuschung.

Ihr zweites WM-Gold nach dem Titel 2007 in Osaka gewann die Olympiasiegerin und Weltrekordlerin Barbora Spotakova aus Tschechien mit 66,76 Metern. "Aber ich bin jetzt weder glücklich noch unglücklich und eigentlich ganz zufrieden."


T-Online -
Leichtathletik-WM: Final-Debakel für Holzdeppe

Raphael Holzdeppe packte sich an den Kopf und zog fassungslos sein Trikot aus, dann musste er sich erstmal setzen: Beim Angriff auf seinen zweiten Weltmeistertitel hat Deutschlands bester Stabhochspringer das größtmögliche Debakel erlebt.

Harting brachte vor den Augen seines Bruders Christoph - der Olympiasieger war nicht für die WM qualifiziert - nur noch einen weiteren gültigen Versuch zustande (64,75).



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